Baufinanzierungs-Rechner

Erfahren Sie, was Sie sich leisten können.

Zur ersten Kalkulation Ihrer Baufinanzierung helfen Ihnen unsere Rechner weiter.

Mieten oder Kaufen?

Der Traum vom Eigenheim: Der Wunsch nach einem eigenen Haus oder Wohnung ist so individuell wie Sie. Die einen wollen endlich raus aus der Stadt und wünschen sich ein Haus im Grünen. Für die anderen ist die Eigentumswohnung in Stadtnähe das perfekte zu Hause. Doch wie auch immer die Traumimmobilie für Sie und Ihre Familie auch aussehen mag, am Anfang stellt sich immer die Frage, ob sich der Wunsch finanziell erfüllen lässt.

Genau diesen Aspekt der Baufinanzierung beantwortet unser Rechner. Seine Bedienung ist kinderleicht. Sie verraten uns, wie hoch ihre monatliche Nettokaltmiete ist, also ohne Heizung, Strom und andere Verbrauchskosten. Haben Sie bereits etwas gespart? Prima! Tragen Sie dann einfach den Betrag, den Sie in die Baufinanzierung einbringen, in den Rechner ein.

Wie hoch die Darlehenssumme für Ihre Baufinanzierung sein darf, verrät der Rechner bereits einen Mausklick später. Die Darlehenssumme ergibt sich dann aus dem Betrag, den Sie bereits heute in Ihre Miete stecken.


Wieviel Haus können Sie sich leisten?

Ob Sie neu bauen, ein Haus kaufen oder eine Wohnung erwerben wollen: Wichtig ist dabei, dass das gesuchte Objekt auch zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten passt. Und die Suche nach einer passenden Immobilie wird viel leichter, wenn man weiß, wieviel Haus man sich leisten kann.

Bei der Ermittlung ihres finanziellen Rahmens helfen wir Ihnen mit einem separaten Baufinanzierungsrechner weiter. Er ist auch dann nützlich, wenn Sie mit Ihrem Darlehen gar nicht bauen, sondern eine bereits bestehende Immobilie Ihr neues Eigenheim wird. Eine klassische Baufinanzierung brauchen Sie für den Rechner nicht.

Um die Frage zu beantworten, wie viel Geld Sie für Ihre Baufinanzierung erhalten, benötigt der Rechner nur wenige Angaben von Ihnen. Dazu gehören das Nettoeinkommen, die Zahl der zum Haushalt gehörenden Kinder und die monatlichen Ausgaben. Aber Achtung, um den exakten Wert der Baufinanzierung zu ermitteln, muss der Rechner die monatlichen Ausgaben ohne die Miete übernehmen. Tragen Sie also ein, wieviel Sie für Rechnungen, Auto, Kleidung, Lebensmittel und anderes ausgeben.

Wenn Sie bereits über Guthaben aus Bausparverträgen, Bargeld, Sparguthaben oder Festgelder verfügen, addieren Sie die Werte. Dieses Vermögen schafft Ihnen einen größeren Spielraum in der Baufinanzierung, die der Rechner berücksichtigt.


Wie hoch sind die Erwerbsnebenkosten?

Rund um Hauskauf, Hausbau oder Wohnungskauf müssen zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis einige weitere Gebühren getragen werden. Als Faustregel für diese Erwerbsnebenkosten können Sie mit 15 Prozent kalkulieren. Diesen Teil Ihrer Baufinanzierung schlüsselt unser Rechner auf.

Woraus setzen sich diese Nebenkosten zusammen?

Die Höhe dieser wichtigen Position in der Baufinanzierung ermittelt unser Rechner. Er fragt die verschiedenen Größen ab, die Einfluss auf die Erwerbsnebenkosten haben können.

  • Kosten für die Eintragung im Grundbuch der jeweiligen Gemeinde.  
  • Den Kauf- bzw. Kaufvertrag muss ein Notar beurkunden. Für seine Dienste erhält er einen bundeseinheitlich geregelten Anteil an der Kaufsumme.
  • Gebühren werden auch fällig, wenn nicht nur der Kauf beurkundet und im Grundbuch eingetragen wird, sondern auch eine Grundschuld zur Absicherung des Darlehens eingetragen wird.
  • Eine wichtige Rolle bei den Notarkosten spielt schließlich noch die Frage, ob ein so genannten Notarianderkonto benötigt wird. In diesem Fall arbeitet der Notar als Treuhänder. Der Käufer zahlt den Kaufpreis auf ein Konto des Notars. Er verwahrt die Kaufsumme so lange, bis der Verkäufer sowohl den Kaufvertrag unterschrieben hat und der Eigentümerwechsel im Grundbuch abgeschlossen ist.

Schließlich ist beim Kauf einer Immobilie noch die Grunderwerbssteuer zu bezahlen. Deren Höhe ist nicht bundeseinheitlich. Deswegen müssen Sie angeben, in welchem Bundesland Sie Ihre Baufinanzierung abschließen, damit der Rechner die Höhe ermitteln kann.

Während diese Kosten durch Gebührenverordnungen und Gesetze planbar sind, können noch weitere Gelder Teil der Baufinanzierung sein, die der Rechner allerdings nicht erfassen kann. Wenn für den Kauf ein Makler eingeschaltet wird, verlangt dieser ebenfalls ein Honorar. Auch daran müssen Sie im Zweifel denken.


Notarkostenrechner: Welche Gebühren entstehen?

Bei einer Baufinanzierung oder dem Erwerb einer Immobilie bezahlt der Käufer nicht nur den Preis für Grundstück und Bau, für das fertige Haus oder die Wohnung. Es fallen eine Reihe zusätzlicher Positionen an, zu denen auch die Notargebühren gehören. Diese zusätzlichen Kosten werden auch als Erwerbsnebenkosten bezeichnet.

Die Nebenkosten setzen sich aus drei großen Blöcken zusammen:

  • Kosten für die Arbeit des Notars
  • Gebühren für die Eintragung im Grundbuch
  • Grunderwerbssteuer

Unser Notarkostenrechner kümmert sich um die ersten beiden Positionen. Diese Gebühren und Kosten müssen also im Rahmen einer Baufinanzierung mitberücksichtigt werden.

Die Notargebühren sind in Deutschland einheitlich geregelt und können aus den entsprechenden Gebührenverordnungen ermittelt werden. Schneller und präziser geht es aber mit dem Notarkostenrechner. Mit dem Ergebnis der Berechnung können Sie besser abschätzen, ob Sie die Gebühren aus eigenen Mitteln bezahlen oder finanzieren wollen.


Mit welcher monatlichen Belastung möchten Sie Ihren Kredit zurückzahlen?

Der Darlehensnehmer eines Immobilienkredits zahlt während der Laufzeit seines Kredits monatlich eine feste Rate. Diese setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen. Den Zinsen, die auf die geliehene Summe aufgeschlagen werden. Und einen Betrag, mit dem die ursprünglich geliehene Summe wieder zurückbezahlt wird. Dieser Anteil wird Tilgung genannt. Ohne ihn würden Sie stets nur die Zinsen bezahlen.

In der Baufinanzierung begegnet Ihnen in einem Rechner oft der Begriff "anfängliche Tilgungsrate" oder auch "Tilgungsanteil". Dieser Anteil ändert sich jedoch mit jeder Rate.

Wieso? Die Zinsen beziehen sich immer auf die jeweils aktuelle Restschuld. Da diese während der Vertragslaufzeit immer kleiner wird, die monatlichen Raten aber konstant bleiben, wächst der Anteil, mit dem Kredit getilgt wird. Deshalb wird die Tilgung anfänglich festgeschrieben. Wenn Sie die Baufinanzierung in einem Rechner kontrollieren, können Sie die Verschiebung des Anteils nachvollziehen. Da die Tilgung großen Einfluss auf die Monatsraten in der Baufinanzierung haben, spielen kluge Rechner etwas mit Tilgungssatz und Zinsen.

Ein Beispiel: Angenommen Sie nehmen ein Darlehen in Höhe von 200.000 Euro auf. Es wird eine anfängliche Tilgung von 3 Prozent vereinbart. Der Zinssatz soll zur einfachen Berechnung 1 Prozent betragen. Damit ergibt sich eine monatliche Rate von 666,67 Euro.

Darin enthalten sind die monatliche Tilgung von erstmalig 500 Euro (200.000 Euro / 100 x 3 = 6.000 Euro / 12 Monate = 500 Euro) und der Zinsanteil (200.000 Euro / 100 x 1 = 2.000 Euro / 12 Monate = 166,67).


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