Haus bauen: Gut zu wissen

Was bei Kosten und Finanzierung zu beachten ist

Wenn Sie ein Haus bauen, gibt es viel zu beachten, damit am Ende alles so wird, wie Sie sich das erträumen.

Diese Kosten spielen beim Hausbau eine Rolle

Sie machen keine Kompromisse? Mit einem Hausbau haben Sie die größten Gestaltungsmöglichkeiten. Ihr neues Zuhause entsteht genauso, wie Sie sich das vorstellen.

Wie viel Sie am Ende für Ihre neues Eigenheim bezahlen müssen, hängt von vielen Faktoren ab. Die Lage des Grundstücks hat natürlichen ihren Preis. Großen Einfluss hat auch die Art, wie Sie das Haus bauen. Entscheidend ist hier auch die Größe. Ein paar Gedanken, wie Sie am besten vorgehen, um Ihr Haus zu bauen, finden Sie in unserer Checkliste.

Auf jeden Falls müssen Sie mit diesen direkten Kosten rechnen, wenn Sie ein Haus bauen:

  • Grundstückskosten
  • Eventuelle Abrisskosten, falls Sie auf einem Grundstück mit einer alten Immobilie bauen wollen.
  • Bauwerkskosten, auch Herstellungskosten genannt: Diese bestehen aus dem verwendeten Material und natürlich dem Arbeitslohn der beteiligten Gewerke.

Wenn Sie vorhaben, ein Haus zu bauen, können Sie je nach eigenen Wünschen und verwendeten Materialien grob zwischen 1.800 Euro und 3.000 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Wenn Sie vorhaben, ein Haus zu bauen, können Sie je nach eigenen Wünschen und verwendeten Materialien grob zwischen 1.800 Euro und 3.000 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Beim Haus bauen an die Baunebenkosten denken

Rund um den eigentlichen Hausbau fallen Kosten für Dienstleistungen aber auch Gebühren an. Diese werden zusammen als Baunebenkosten bezeichnet. Dazu zählen:

  • Planungskosten und Gebühren für Architekten, Statiker, Ingenieure und Sachverständige.
  • Gebühren, die Behörden veranschlagen, etwa für die Baugenehmigung.
  • Außerdem müssen Bauherren auch Versicherungen abschließen.

Grob können Sie zwischen 15 und 20 Prozent der Bausumme als Baunebenkosten rechnen.

Von diesen Baunebenkosten müssen Sie noch die Erwerbsnebenkosten unterscheiden. Diese werden häufig mit den Baunebenkosten vermischt. Die Erwerbsnebenkosten stehen im direkten Zusammenhang mit dem Kauf des Grundstücks, unabhängig davon, ob Sie ein Haus bauen oder nicht. Sie setzen sich aus Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Gebühren für die Grundbucheintragung und Maklerprovisionen zusammen.

Lesen Sie mehr über Erwerbsnebenkosten.

Über Bauzinsen informieren

Ihr neues Haus muss nicht nur zu Ihnen passen, sondern auch zu Ihren finanziellen Möglichkeiten. Bevor Sie also in eine konkrete Planung einsteigen, um ein Haus zu bauen, überprüfen Sie am besten, was Sie sich leisten können.

Das aktuelle Niveau für Bauzinsen ist nach wie vor sehr günstig. Um Ihr Bauvorhaben zu realisieren, gibt es zahlreiche Darlehensarten. Eine solide Baufinanzierung bildet das Fundament für Ihren Plan, ein Haus zu bauen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir gern eine passende Finanzierung. Zur ersten Orientierung haben wir zahlreiche Informationen zusammengestellt.

Unser Experten stehen Ihnen auch dann zur Seite, wenn Sie Ihr Haus nicht in Hannover bauen wollen.

Zur Baufinanzierung auf einen Blick.

Checkliste für den Hausbau

Ein Haus bauen ist ein großes Projekt. Gliedern Sie Ihr Vorhaben am besten in einzelne Teilschritte:

  • Lassen Sie in der ersten Phase Ihren Wünschen freien Lauf. Bevor Sie Ihr Haus bauen, machen Sie sich Gedanken darüber, wie es idealerweise ausgestattet wäre. Wie viele Zimmer benötigen Sie? Wie groß sollen diese sein? Welche Funktionsräume brauchen Sie? Wünschen Sie sich einen Keller? Und haben Sie auch an das Wohnen im Alter gedacht?
  • Entscheiden Sie sich, wer Ihr Haus bauen soll: Ein Architektenhaus, das Sie völlig frei planen können? Soll es ein gut planbares, aber weniger individuelles Fertighaus werden?
  • Stecken Sie grob Ihre finanziellen Möglichkeiten ab. Wie viel Geld können Sie aus Eigenkapital und Immobilienfinanzierung aufbringen?
  • Gehen Sie jetzt mit Ihren Plänen und dem abgesteckten finanziellen Rahmen zu einem Architekten. Er kann einen soliden Kostenrahmen mit Ihnen entwickeln. Oder Sie besuchen örtliche Niederlassungen von Fertighausanbietern, um Ihre Wünsche mit dem Angebot zu vergleichen. In dieser Phase zieht der Realismus in Ihr Vorhaben, ein Haus zu bauen, ein. Dabei müssen Sie sich auch darüber informieren, ob mit Altlasten zu rechnen ist.
  • Parallel dazu können Sie bereits anhand der ersten Planung des Architekten oder den Informationen des Fertighausherstellers oder Bauträgers Ihr erstes Finanzierungsgespräch führen.
  • Es wird konkreter. Um das Haus zu bauen, wird ein Bauleistungsverzeichnis benötigt. Darin ist exakt festgehalten, mit welchen Materialien das Haus wie entsteht.
  • Stimmen die kalkulierten Kosten mit Ihren Möglichkeiten überein, dann steht dem Grundstückskauf nicht mehr im Weg.
  • Sie stellen anschließend den Bauantrag. Ist dieser genehmigt, geht es an den eigentlichen Bau.

Während Sie das Haus bauen, kümmern Sie sich um den Fortschritt.

Führen Sie am besten ein Bautagebuch, kontrollieren Sie die Arbeiten und fragen Sie bei Unklarheiten nach.

Durchaus empfehlenswert kann das Engagement eines unabhängigen Experten sein, den Sie am besten schon bei der Erstellung des Bauleistungsverzeichnis einbeziehen. Die Baubranche kennt viele Fachbegriffe, die für Laien nicht einfach zu durchschauen sind.

Am Ende der Bauphase folgt dann die Bauabnahme. Hier werden die ordnungsgemäße Erledigung gemäß der Baubeschreibung kontrolliert. Auch hier kann ein Experte Sie unterstützen.

Tipps für den Hausbau

informieren Sie sich im Rahmen ihrer Finanzierungsgespräche über die Möglichkeiten zur Förderung beim Hausbau. Wenn Sie Kinder haben, kommt für Sie vielleicht das Baukindergeld in Frage. Der Staat unterstützt aber auch besonders energieeffiziente Gebäude.

Wenn es um die Realisierung des Vorhabens geht, versuchen viele Bauherren, Kosten zu sparen, indem sie Eigenleistungen einrechnen. Mit anderen Worten: Statt es Handwerkers tapeziert der Bauherr selbst, oder legt Fliesen. Überschätzen Sie Ihre Möglichkeiten nicht. Viele Arbeiten sehen nur im Fernsehen einfach aus.

Planen Sie den zeitlichen Rahmen nicht zu knapp. Es kann, beispielsweise durch das Wetter, immer zu Verzögerungen auf dem Bau kommen.


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