Historie

Die Chroniken

Nachstehend die fünf Historien der Volksbank Hannover, Lindener Volksbank, Volksbank Burgdorf-Celle, Volksbank Garbsen und Volksbank Hildesheimer Börde.

Chronik der Volksbank Hannover

1860
Zur Förderung von Landwirtschaft, Handel und Gewerbe im damaligen Königreich Hannover gründen die Vorsteher der Gilden in Hannover am 1. März 1860 den "Vorschußverein" mit ihrem Sitz in der Scholvinstraße 17. Die Bank ist bis heute das älteste privatwirtschaftliche Kreditinstitut der Landeshauptstadt.

1878
Der "Vorschußverein" zählt bereits 3.439 Mitglieder.

1890
Die Kanalstraße 4 (Ecke Kurt-Schumacher-Straße) wird zum neuen Domizil der Vorschußvereinsbank und ist bis heute Hauptsitz der Bank. Im Zuge der Eingemeindung u.a. der Orte List, Vahrenwald, Herrenhausen und Döhren wächst das Bankgeschäft und ihre Region.

1932
Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise übernimmt die älteste und gesundeste der drei stadthannoversche Kreditgenossenschaften, die Vorschußvereinsbank, die Gewerbebank zu Hannover und die Creditbank zu Hannover (gegründet 1878, Sitz Hannover-Döhren). Gleichzeitig ändert sie ihren Namen in "Vereinsbank Hannnover".

1939
Die Vertreterversammlung beschließt die Umfirmierung in "Volksbank Hannover", da die einheitliche Verwendung des Begriffs "Volksbank" auf die Geschlossenheit und Bedeutung dieser Bankengruppe hinweisen soll.

In den 60er-, 70er- und 80er-Jahren erweitert die Volksbank Hannover ihr Geschäftsstellennetz auf insgesamt 29 Standorte. Der Bank gehören im Jahr 1985 bereits mehr als 27.000 Mitglieder an.

1987
Die Volksbank Hannover fusioniert mit den Volksbanken Barsinghausen und Neustadt. Damit stehen ihren Kunden 42 Geschäftsstellen in und um Hannover zur Verfügung.

2001
Das KompetenzCenter in der Kurt-Schumacher-Straße wird modernisiert und noch kundenorientierter eingerichtet. Ferner erfolgt die Gründung der Tochtergesellschaft "Hannoversche Volksbank Immobilien". 

2003
Vor der Fusion: Die Volksbank Hannover zählt 31 Standorte, 103.000 Kunden (davon 38.160 Mitglieder), 496 Mitarbeiter und hat eine Bilanzsumme von mehr als 1,67 Mrd. Euro.

Chronik der Lindener Volksbank

1890
Am 27. März gründen hiesige Geschäftsleute der Stadt Linden in der Deisterstraße/Am Schwarzen Bären den "Credit-Verein Linden" als eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung. Bereits Ende des Jahres zählt der Credit-Verein Linden 80 Mitglieder.

1906
Der Credit-Verein Linden heißt nunmehr "Lindener Creditbank".

1914
Die Bank bezieht ein eigenes Haus, Minister-Stüve-Straße 18. Die Geschäftsräume in der Deisterstraße bleiben als (erste) Zweigstelle zur Annahme von Spareinlagen bestehen. Das bedeutendste Ereignis in der Lindener Stadtgeschichte: Die Vereinigung mit der größeren Nachbarstadt Hannover 1920. Linden ist damit ein Stadtteil von Hannover.

1948
Die inzwischen als "Lindener Volksbank" firmierte Genossenschaftsbank baut das zerbombte Bankgebäude auf dem benachbarten Grundstück in der Minister-Stüve-Straße 22 wieder auf.

Bis 1965
Es entstehen neue Geschäftsstellen in der Limmerstraße, in Badenstedt, Ricklingen, Empelde, Ahlem und Wettbergen. Die bereits seit 1915 bestehende Zweigniederlassung Bad Nenndorf zieht 1964 in ein neu errichtetes Gebäude.

1986
Am 11. März verschmelzen die Lindener Volksbank und die Calenberger Volksbank. Das Geschäftsgebiet der Lindener Volksbank wächst um die Zweigstellen in Seelze und Garbsen mit ihren Ortsteilen Dedensen, Lohnde, Havelse, Harenberg, Letter, Marienwerder, Hannover-Ledeburg an. Die Zahl der Mitglieder: 21.208.

1996
Am 26. Oktober wird das Beratungszentrum (heute KompetenzCenter) in Linden in der Minister-Stüve-Straße 22 nach einer komplexen Umbauphase der Öffentlichkeit präsentiert.

2002
Die Zweigniederlassung in Seelze wird personell und räumlich zum so genannten "KompetenzCenter" neu konzipiert.

2003
Vor der Fusion: Die Lindener Volksbank zählt 23 Standorte, 62.000 Kunden (davon 23.976 Mitglieder), 252 Mitarbeiter und hat eine Bilanzsumme von mehr als 781 Mio. Euro.

Chronik der Volksbank Burgdorf-Celle

1854
In Celle wird der "Vorschußverein der Stadt Celle, Vorstädte und deren Umgebung" gegründet. Im Hause des Buchbindermeisters Böwig in der Piltzergasse 1 nimmt der Verein seine Geschäftstätigkeit auf.

1880
Der Vorschußverein erwirbt das Haus Nr. 8 an der Stechbahn. Noch heute befindet sich hier im Herzen der Altstadt das KompetenzCenter der Volksbank Celle - Niederlassung der Hannoverschen Volksbank.

1897
Am 31. März gründen Landwirte, Handwerker und Gewerbetreibende die Spar- und Darlehnskasse eGmbH in Burgdorf. Uhrmachermeister Heinrich Becker wird erster Rendant und später Direktor der Bank. Burgdorf hat zu dieser Zeit bereits 4.000 Einwohner.

1906
Für 25.000 Mark wird das Wohn- und Geschäftshaus in der Poststraße 9 von der Amtssparkasse erworben. Am gleichen Standort befindet sich auch heute noch das KompetenzCenter Burgdorf. Die Bilanzsumme beträgt 1 578 862,79 Mark, die Zahl der Mitglieder hat sich seit der Gründung auf 395 nahezu vervierfacht.

1925
Eröffnung der ersten Zweigstelle in Großburgwedel. Im gleichen Jahr wird das 1.000 Mitglied begrüßt.

Zwischen 1952 und 1975
Es entstehen mehr als 20 weitere Bank-Zweigstellen im "Altkreis Burgdorf".

1970
Aus der Spar- und Darlehnskasse wird die "Volksbank Burgdorf eG".

1991
Die Volksbank Burgdorf fusioniert mit der Volksbank Uetze (gegründet 1907).

1997
Die Volksbank Burgdorf feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Im gleichen Jahr beschließt die Vertreterversammlung die Fusion mit der Volksbank Celle gegründet 1854, zweitälteste Volksbank Deutschlands und die Neufirmierung "Volksbank Burgdorf-Celle".

2005
Vor der Fusion: Die Volksbank Burgdorf-Celle zählt 21 Geschäftsstellen, 70.000 Kunden (davon 29.600 Mitglieder) und 256 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme beträgt 715 Mio. Euro.

Chronik der Volksbank Garbsen

1922
Am 30. Oktober wurde die "Müllerei und Schrotereigenossenschaft Behrenbostel eGmbH" gegründet.

1938
Die Genossenschaft fusioniert mit der Landwirtschaftlichen Bezugs-, Absatz- und Müllereigenossenschaft.

1959
Die Genossenschaftsbank firmiert sich zur Spar- und Darlehnskasse Berenbostel. Neben dem Warengeschäft kommt das klassische Bankgeschäft hinzu.

1974
Mit der Gebietsreform gehört Berenbostel nunmehr zur Stadt Garbsen.

1982
Die Verteterversammlung beschließt die Umfirmierung zur Volksbank Garbsen.

1987-1998
Die Fusionswelle beginnt: Die Volksbank Garbsen schließt sich 1987 mit der Volksbank Luthe (gegründet 1932) zusammen, die ihren Schwerpunkt ursprünglich im Warengeschäft hatte. 1994 erfolgt die Fusion mit der Volksbank Helstorf (gegründet 1907) und die Bank überträgt ihr Warengeschäft auf die RHG. 1998 wird durch die Fusion mit der Volksbank Groß Munzel (gegründet 1897) das Geschäftsgebiet in die Stadt Barsinghausen ausgeweitet.

2005
Vor der Fusion: Die Volksbank Garbsen zählt 12 Standorte, 28.000 Kunden (davon 11.339 Mitglieder) und 110 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme beträgt 341 Mio. Euro.

Chronik der Volksbank Hildesheimer Börde

1862
Die Volksbank Hildesheimer Börde eG wurde im Jahr 1862 in Hoheneggelsen als „Gewerbe-Verein zu Hoheneggelsen" von Handwerkern und Kaufleuten gegründet.

1870
Eintragung der „Spar- und Vorschuß-Casse zu Hoheneggelsen" als erste Genossenschaft im Gebiet des Amtsgerichts Hildesheim.

1978
Verschmelzung der Volksbanken Hoheneggelsen und Hohenhameln zur Volksbank Hildesheimer Börde eG.

1994/1995
Eröffnung der Reisebüros der Volksbank Hildesheimer Börde eG in Itzum und Diekholzen.

1998
Weitere Institutionen, die in der Volksbank Hildesheimer Börde eG aufgingen, sind die Volksbank Heinde-Sehlem eG und der damit verknüpfte, ehemals in Itzum gegründete Finanzverbund. Desweiteren eröffnete die Bank ein weiteres Reisebüro in Bad Salzdetfurth.

2004
Verschmelzung der Volksbank Hildesheimer Börde eG mit der Volksbank Sarstedt eG.

2019
Vor der Fusion: Die Volksbank Hildesheimer Börde eG zählt 10 Standorte, 5 Reisebüros, 18.604 Mitglieder und 148 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme beträgt 642 Mio. Euro.