Hannoversche Volksbank

Mit "Genossenschaftlicher Beratung" zur Nr. 1 in der Beratungsqualität

Bilanz-Pressekonferenz vom 28. Januar 2015

  • Bilanzsumme steigt auf 4,7 Mrd. Euro
  • 4.000 neue Mitglieder gewonnen
  • Neue Kredite im Gesamtvolumen von 827 Mio. Euro vergeben
  • Einlagen wachsen um mehr als 110 Mio. Euro
  • Wache: "Die Qualität unserer Beratung ist unser großes Plus im Wettbewerb"
Vorstandssprecher Jürgen Wache stellte die Bilanz 2014 vor

"Die Hannoversche Volksbank hat auch im 154. Geschäfts- jahr ihre langjährigen Geschäftsbeziehungen gepflegt und sich als verlässlicher Partner ihrer mittelständischen Privat- und Firmenkunden präsentiert", so Jürgen Wache, Vorstandsvorsitzender der Hannoversche Volksbank eG, auf der Bilanz-Pressekonferenz 2015.

Die Qualität unserer Beratung ist unser großes Plus im Wettbewerb

„Die einzigartige "Genossenschaftliche Beratung" und unsere Verlässlichkeit sind die solide Basis unserer fast 230.000 Kundenverbindungen", stellte Jürgen Wache fest. "Die Volks- und Raiffeisenbanken sind ein Stabilitätsanker in der deutschen Bankenlandschaft, nicht zuletzt deshalb konnten wir rund 6.500 neue Kunden begrüßen."

Rund 4.000 neue Mitglieder gewonnen

Neben den 6.500 Neukunden konnte die Bank im letzten Jahr 3.996 neue Mitglieder gewinnen. Mehr als 107.000 Menschen aus der Wirtschaftsregion Hannover-Celle sind nun Mitglied und damit Eigentümer der Hannoverschen Volksbank. Über 6.600 neue Girokonten wurden eröffnet.

Bilanzsumme steigt auf 4,7 Mrd. Euro

Die Bilanzsumme der Hannoverschen Volksbank stieg zum Stichtag 31.12.2014 auf 4,66 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,52 Mrd. Euro/+ 3,0%).

Einlagen wachsen um mehr als 110 Mio. Euro

Auf der Passivseite der Bilanz wuchsen die Einlagen der Kunden um 112 Mio. Euro (+3,3%). Während die mittelständischen Unternehmen ihre Liquidität für Investitionen nutzten, legten die Privatkunden weiter in Tagesgeld und Spareinlagen an. Insbesondere die Spareinlagen mit betragsabhängig steigender Verzinsung lagen in der Gunst der Anleger. Der Gesamtbestand der Kundeneinlagen beträgt 3,55 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,44 Mrd. Euro).

Neue Kredite im Gesamtvolumen von 827 Mio. Euro vergeben

Der Bestand der herausgegebenen Kredite der Hannoverschen Volksbank nahm im Jahr 2014 um 4,8% auf 2,89 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,75 Mrd. Euro) zu. Die traditionelle Kundschaft der Volksbank, die inhabergeführten mittelständischen Unternehmen sowie die Selbstständigen und Freiberufler, haben stark investiert und hierfür zum einen auf ihre gute Liquidität zurückgegriffen. Zum anderen stieg der Anteil der kreditfinanzierten Investitionen deutlich an. Insgesamt sagten die Berater der Hannoverschen Volksbank fast 4.900 neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von rund 827 Mio. Euro zu.

"Wir konnten im letzten Jahr wieder kraftvoll wachsen", resümiert Wache. Das Geschäft mit den mittelständischen Unternehmen in unserer Region ist eine fundamentale Basis für den Erfolg der Hannoverschen Volksbank. Mit unserer Verlässlichkeit und Professionalität gewinnen wir hier weiter Marktanteile", ist sich der Vorstandssprecher sicher.

In der privaten Baufinanzierung dominierte neben der Realisierung der eigenen Immobilie vor allem die energetische Sanierung. Rund 2.200 neue Baufinanzierungen mit einem Volumen von mehr als 211 Mio. Euro wurden zugesagt. Konsumentenkredite vermittelt die Bank innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe als easyCredit an die Team-Bank.

Die positive Entwicklung insbesondere am Aktienmarkt spiegelt sich in den Kundendepots wider.

Die Kursentwicklung bei Aktien, Fonds und Renten hat zum Stichtag 31.12.2014 zu einem Anstieg der Werte in den Depots um 9,1 Mio. Euro geführt. Die gesamten Geldanlagen, die Kunden der Bank außerhalb der Bilanz im Wertpapier- und Fondsgeschäft sowie bei Verbundpartnern der Hannoverschen Volksbank getätigt haben, wiesen zum Stichtag 31.12.2014 einen Anstieg in Höhe von 47,6 Mio. Euro (+2,6%) auf 1,87 Mrd. Euro aus.

Der in der Gewinn- und Verlust-Rechnung ausgewiesene Zinsüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2% auf 108,6 Mio. Euro (Vorjahr: 100,4 Mio. Euro). Bereinigt um Effekte in Zusammenhang mit der Neugestaltung der betrieblichen Altersversorgung hätte der Zinsüberschuss 106,6 Mio. Euro gegenüber 105,8 Mio. Euro im Jahr 2013 betragen und damit ein Wachstum von 0,8% ausgewiesen. Der Provisionsüberschuss nahm mit einem Plus von 0,5% leicht auf 29,2 Mio. Euro (Vorjahr: 29,0 Mio. Euro) zu. Darin enthalten sind unter anderem die Erträge aus dem traditionell starken Kunden-Wertpapiergeschäft der Hannoverschen Volksbank sowie aus dem Vermittlungsgeschäft inklusive des Konsumentenkredits "easyCredit".

Der Verwaltungsaufwand der Bank stieg erwartungsgemäß im Jahr 2014 auf 93,8 Mio. Euro (Vorjahr: 89,7 Mio. Euro) um 4,1 Mio. Euro. Der Sachaufwand (inkl. Afa) betrug 36,8 Mio. Euro (Vorjahr 34,7 Mio. Euro) und der Personalaufwand 57,0 Mio. Euro (Vorjahr: 55,0 Mio. Euro).

Dazu Wache: "Wir befinden uns in einer Investitionsphase und haben wichtige Projekte auf den Weg gebracht. Unter dem Titel "Erfolg & Zukunft" migrieren wir im Juni 2015 auf ein neues Bankanwendungsverfahren. Einhergehend mit der EDV-Umstellung optimieren wir die Prozesse unserer Bank. Wir wollen künftige Ertragsquellen und die Möglichkeiten von Kostenersparnissen nutzen."

Der Kreditbestand und die eigenen Wertpapieranlagen wurden mit der banküblichen Vorsicht bewertet. Die Wertberichtigungen aus dem Kreditgeschäft fielen bedingt durch die gute wirtschaftliche Lage wiederum außerordentlich günstig aus. Die Bank weist ein ausgeglichenes Bewertungsergebnis aus.

Das Eigenkapital der Bank konnte weiter gestärkt werden und wird allen aufsichtsrechtlichen Anforderungen mehr als gerecht. Aus dem Jahresüberschuss von 13,0 Mio. Euro (Vorjahr: 12,8 Mio. Euro) will die Bank wieder eine Dividende von 5,5 % zahlen.

Im Jahr 2014 sind die Berater der Hannoverschen Volksbank nahezu 132.000 Mal mit Angeboten initiativ auf ihre Kunden zugegangen. Fast 123.000 Mal fanden die angebotenen Produkte und Dienstleistungen das Interesse der Kunden. "Die neu konzipierte "Genossenschaftliche Beratung" zeigt Wirkung", führt Wache aus, "qualitätsoptimierte Prozesse, stärkere Integration des Kunden in das Gespräch und höchste Transparenz fördern die Vertrauensbasis und die Bereitschaft zur Annahme unserer Empfehlungen."

Auch die Tochtergesellschaften der Hannoverschen Volksbank haben ihre Marktchancen erfolgreich genutzt. Insbesondere die Hannoversche Volksbank Immobilien GmbH (HVI) konnte mit rund 250 vermittelten Objekten ein Kaufpreisvolumen von mehr als 46 Mio. Euro umsetzen. Die Hannoversche Volksbank Projektentwicklungs GmbH, die sich mit der Erschließung und Vermarktung von Bauland befasst, konnte ebenfalls einen erfreulichen Beitrag für die Gewinn- und Verlust-Rechnung der Bank leisten.

Für 2015 rechnet die Bank mit einer weiteren Steigerung der Wirtschaftsleistung in Deutschland.

Aktuell beschäftigt die Hannoversche Volksbank 992 Mitarbeiter, 19 mehr als im Vorjahr. "Dieser Zuwachs resultiert zum einen aus der Umsetzung regulatorischer Auflagen", stellt Wache fest, "zum anderen aus einer befristeten Aufstockung aufgrund der bevorstehenden EDV-Umstellung." Mit 52 Auszubildenden zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann sowie Studenten zum Bachelor of Arts gibt die Bank vielen jungen Menschen eine berufliche Perspektive.

Die Volksbank betreibt 60 Geschäftsstellen sowie 39 SB-Center und verfügt über 124 eigene Geldautomaten. Bundesweit können sich die Kunden der Bank an mehr als 19.500 Geldautomaten kostenlos mit Bargeld versorgen.

Die zum 150-jährigen Bestehen der Bank im Jahr 2010 gegründete "Stiftung Hannoversche Volksbank" förderte sechs Projekte mit 35.000 Euro. Insgesamt flossen über Förder- und Sponsoringmaßnahmen sowie Spenden mehr als 1 Mio. Euro in die Region.

Für das Jahr 2015 rechnet die Bank mit einer weiteren Steigerung der Wirtschaftsleistung in Deutschland. Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt die Bank, wie alle regionalen Kreditinstitute, jedoch vor große Herausforderungen. "Die aktuellen Beschlüsse der EZB lassen nicht auf eine Wende in der Zinspolitik hoffen. Im Gegenteil: Wir müssen noch lange mit niedrigsten Zinsen leben", betont Wache, "entsprechend rückläufig sind die Margen in unserem traditionellen Geschäft mit dem privaten und gewerblichen Mittelstand."

Der Volksbank-Vorstand ist davon überzeugt, dass das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch den aktuellen Herausforderungen trotzen wird - wie in den mehr als 150 Jahren zuvor. Zum Ende des Jahres wählen die Mitglieder der Bank die mehr als 300 neuen Vertreter der Mitglieder, aus denen sich das höchste Organ der genossenschaftlichen Hannoverschen Volksbank, die Vertreterversammlung, bildet.