Hannoversche Volksbank zum Weltspartag:

Sparquote langfristig rückläufig, Deutsche vertrauen Banken

21.10.2014

Am 30. Oktober 2014 ist Weltspartag. Seit Jahrzehnten rückt die Hannoversche Volksbank an diesem Tag bei Jung und Alt die Geldanlage, den Vermögensaufbau und die Verantwortung für die eigene Vorsorge ins Bewusstsein.

„Nach wie vor sind wir Deutschen fleißige Sparer“, sagt Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank. Allerdings werde die Sparquote aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland Stück für Stück sinken. „Wir rechnen damit, dass das Verhältnis von Sparsumme zu verfügbarem Einkommen bis zum Jahr 2025 auf unter 7 Prozent fallen wird“, so Wache weiter.

Angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels sollten besonders die geburtenstarken Jahrgänge trotz des derzeitigen Niedrigzinsumfeldes die Chance nutzen, für das Alter finanziell vorzusorgen, um nach der Erwerbsfähigkeit einen angemessenen Lebensstandard halten zu können. Schließlich durchlaufen die sogenannten Babyboomer jetzt ihre einkommensstärkste Lebensphase.

Aktuell liegt die Sparquote der Bundesbürger bei 9,2 Prozent, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken in seiner jüngsten Studie anlässlich des Weltspartages am 30. Oktober 2014 ermittelt hat.

Banken bleiben beliebt

Wie bereits in den Jahren zuvor genießen Banken bei der Geldanlage der Bundesbürger ein hohes Vertrauen. So flossen den Banken bundesweit in 2013 Gelder in Höhe von 68,3 Milliarden Euro zu. Grund für den anhaltend hohen Zuspruch dürfte die immer noch ausgeprägte Risikoscheu der Sparer und Anleger sein. Im Zuge des anhaltend niedrigen Zinsniveaus in Europa floss der überwiegende Teil der Spargelder in besonders liquide Bankprodukte. Sichteinlagen waren dabei besonders beliebt. Insgesamt lag der Mittelzufluss 2013 mit 103,6 Milliarden Euro auf einem neuen Rekordhoch. Termingelder, Spareinlagen und Sparbriefe verzeichneten hingegen Abflüsse.

„Der Zuwachs bei den Bankeinlagen macht sich auch bei uns bemerkbar“, so Jürgen Wache. „Im Jahr 2013 haben wir ein Volumen an Kundeneinlagen in Höhe von über 3.400 Mio. Euro verzeichnet. Damit haben die Kunden rund 3,5 Prozent mehr Geld bei der Hannoverschen Volksbank angelegt als im Jahr davor.“

Im Übrigen sind Kundeneinlagen und hauseigene Inhaberschuldverschreibungen bei der Hannoverschen Volksbank durch die BVR-Sicherungseinrichtung in unbegrenzter Höhe zu 100 Prozent geschützt.