Katharina Neiweiser

ist Lebensretterin

25.07.2016

Seit 1991 konnten bereits mehr als 56.000 Spender der DKMS mit einer Stammzellspende einem Blutkrebspatienten eine potenzielle Chance auf Leben geben. Eine davon ist Katharina Neiweiser, Mitarbeiterin der Hannoverschen Volksbank.

Kürzlich hat sie einem 11-jährigen Jungen aus Weißrussland  Stammzellen gespendet. Sie wurde im weltweiten Suchlauf als „genetischer Zwilling“ gefunden und war somit die letzte Hoffnung für den erkrankten Patienten.

Christina Neumann überreichte der Lebensretterin Katharina Neiweiser eine Urkunde. Mit ihnen freut sich Volksbank-Vorstand Gerhard Oppermann (von links)

„Keine Hilfe ist so einzigartig“, würdigte Christina Neumann von der DKMS das Handeln von Neiweiser. Sie hatte sich vor einigen Jahren bei der DKMS registrieren lassen. Seitdem ist sie ebenso wie rund 4,5 Millionen anderer potenzieller Stammzellenspender in Deutschland bei der DKMS gespeichert. Weltweit sind mehr als 6,3 Millionen Menschen registriert.

Oftmals sind diese Menschen die einzige Hoffnung für Patienten mit der Diagnose Blutkrebs. Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland jemand an Blutkrebs. Und so hat es sich die DKMS im Verbund mit ihren weltweiten Partnerorganisationen zur Aufgabe gemacht, ein Netzwerk zwischen Patienten, Stammzellen-spendern, Unterstützern und Mitarbeitern aufzubauen. Das ist der effektivste Weg, das Leben von Patienten mit Blutkrebs zu retten.

Die Registrierung ist denkbar einfach: ein Wangenabstrich oder eine Blutabnahme  reichen aus. Wird dann eine Übereinstimmung der genetischen Merkmale zwischen einem Erkrankten und einem Spender festgestellt, geht es in der Regel sehr schnell. So wurde auch Katharina Neiweiser von der DKMS darüber informiert, dass sie einem Patienten das Leben retten kann. Sie hat nicht gezögert. „Für mich war sofort klar, dass ich helfen werde“, erinnert sich Neiweiser, „ich hatte mich vor einigen Jahren bei einer Typisierungsaktion registrieren lassen.“ Gerhard Oppermann, stellvertretender Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank zeigt sich begeistert: „Wir haben auch in unserer Bank bereits mehrfach Typisierungsaktionen durchgeführt, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind registriert. Schön, dass jetzt einem Menschen dadurch geholfen werden konnte.“