Hannoversche Volksbank

Marktposition kraftvoll ausgebaut

10.02.2016

  • Bilanzsumme steigt auf 4,8 Mrd. Euro
  • Kreditvolumen wächst um 9 % auf nahezu 3,2 Mrd. Euro
  • Einlagen legen um 85 Mio. Euro zu
  • Jahresüberschuss erstmals über 13 Mio. Euro
  • Wache: „Wir gewinnen Marktanteile und stärken mit dem guten Jahresergebnis unser Eigenkapital“

Die Hannoversche Volksbank hat auch im 155. Geschäftsjahr ihre langjährigen Geschäftsbeziehungen gepflegt und sich als verlässlicher Partner ihrer mittelständischen Privat- und Firmenkunden präsentiert. Insbesondere das Wachstum im Kreditgeschäft zeigt das Potenzial der Wirtschaftsregion Hannover-Celle“, stellte Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank fest.
Neben fast 6.600 Neukunden konnte die Bank im letzten Jahr 3.774 neue Mitglieder gewinnen. Von den mehr als 220.000 Kunden sind 107.500 auch Mitglied und damit Eigentümer der Hannoverschen Volksbank.
Die Bilanzsumme der Hannoverschen Volksbank stieg zum Stichtag 31.12.2015 auf 4,77 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,66 Mrd. Euro / + 2,4%).

Die Hannoversche Volksbank hat auch im 155. Geschäftsjahr ihre langjährigen Geschäftsbeziehungen gepflegt und sich als verlässlicher Partner ihrer mittelständischen Privat- und Firmenkunden präsentiert. Insbesondere das Wachstum im Kreditgeschäft zeigt das Potenzial der Wirtschaftsregion Hannover-Celle", stellte Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank fest.
Neben fast 6.600 Neukunden konnte die Bank im letzten Jahr 3.774 neue Mitglieder gewinnen. Von den mehr als 220.000 Kunden sind 107.500 auch Mitglied und damit Eigentümer der Hannoverschen Volksbank.
Die Bilanzsumme der Hannoverschen Volksbank stieg zum Stichtag 31.12.2015 auf 4,77 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,66 Mrd. Euro / + 2,4%).

Auf der Passivseite der Bilanz wuchsen die Einlagen (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden) um 85 Mio. Euro (+2,4%) auf 3,63 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,54 Mrd. Euro).

Dazu Wache: „Auch in der anhaltenden Niedrigzinsphase vertrauen uns unsere Kunden ihr Geld – vom monatlich Gespartem bis zum umfangreichen Vermögen – an. Anlageschwerpunkte sind weiterhin Tagesgeld und Spareinlagen. Auch chancenorientierte Anlagealternativen mit höheren Renditeerwartungen, wie beispielsweise Investmentfonds, lagen wieder stärker im Fokus der Anleger. Das zeigen auch unsere Wertpapierumsätze." Die Summe der bilanziellen Einlagen und der vermittelten Gelder (Kundenwertvolumen) beträgt 5,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,4 Mrd. Euro).
Der Bestand der herausgegebenen Kredite (Forderungen gegenüber Kunden) der Hannoverschen Volksbank nahm im Jahr 2015 um bemerkenswerte 9% bzw. 256 Mio. Euro auf 3,15 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,90 Mrd. Euro) zu. Die traditionelle Kundschaft der Volksbank, die inhabergeführten mittelständischen Unternehmen sowie die Selbstständigen und Freiberufler, haben stark investiert und hierfür auf die aktuell besonders zinsgünstige Finanzierung der Volksbank zurückgegriffen. „Wir haben im letzten Jahr erstmals ein Kreditvolumen von mehr als 3 Milliarden Euro erreicht", resümiert Wache, „Wir gewinnen mit unserer Verlässlichkeit und Professionalität weiter Marktanteile, im gewerblichen Kreditgeschäft genauso wie in der Baufinanzierung." Insgesamt sagten die Berater der Hannoverschen Volksbank neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1 Mrd. Euro zu. Darin enthalten sind mehr als 1.700 private Baufinanzierungen mit einem Volumen von rund 150 Mio. Euro. Konsumentenkredite vermittelt die Bank innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe als easyCredit an die Team-Bank.
Die positive Entwicklung des Jahres 2015 am Aktienmarkt spiegelt sich in den Kundendepots wider. Die Kursentwicklung bei Aktien, Fonds und Renten hat zum Stichtag 31.12.2015 zu einem Anstieg der Werte in den Depots um 30,2 Mio. Euro geführt. Die gesamten Geldanlagen, die Kunden der Bank außerhalb der Bilanz im Wertpapier- und Fondsgeschäft sowie bei Verbundpartnern der Hannoverschen Volksbank getätigt haben, wiesen zum Stichtag 31.12.2015 einen Anstieg in Höhe von 93,4 Mio. Euro (5,0%) auf 1,97 Mrd. Euro aus.

Der in der Gewinn- und Verlust-Rechnung ausgewiesene Zinsüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0% auf 111,7 Mio. Euro (Vorjahr: 108,5 Mio. Euro). Dieses war insbesondere durch das gute Wachstum des Kundengeschäfts begünstigt. Der Provisionsüberschuss nahm mit einem erfreulichen Plus von 4,2% auf 30,4 Mio. Euro (Vorjahr: 29,2 Mio. Euro) zu. Darin enthalten sind die Erträge aus dem Kunden-Wertpapiergeschäft sowie dem Vermittlungsgeschäft.

Der Verwaltungsaufwand der Bank stieg erwartungsgemäß im Jahr 2015 um 4,3 Mio. Euro auf 98,0 Mio. Euro (Vorjahr: 93,7 Mio. Euro). Der Sachaufwand (inkl. Afa) betrug 37,3 Mio. Euro (Vorjahr 36,6 Mio. Euro) und der Personalaufwand 60,7 Mio. Euro (Vorjahr: 57,1 Mio. Euro). Zu den geplanten Kostensteigerungen trug zum einen die Migration auf eine neue Banken-IT bei. Das neue Bankanwendungsverfahren wurde Mitte 2015 erfolgreich eingeführt.

Zum anderen führen Tariferhöhungen und das Angebot von Altersteilzeit zu Kostensteigerungen. Dazu Wache: „Wir haben investiert und wichtige Projekte umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Der Verwaltungsaufwand wurde durch diese Zukunftsinvestitionen mit 4,4 Mio. Euro belastet. Daraus wollen wir neue Ertragsquellen generieren und die Möglichkeiten künftiger Kostenersparnisse nutzen."

Der Kreditbestand und die eigenen Wertpapieranlagen wurden mit der banküblichen Vorsicht bewertet. Die Wertberichtigungen aus dem Kreditgeschäft fielen bedingt durch die gute wirtschaftliche Lage wiederum außerordentlich günstig aus. Die Bank weist ein ausgeglichenes Bewertungsergebnis aus.
Das Eigenkapital der Bank konnte weiter gestärkt werden und wird allen aufsichtsrechtlichen Anforderungen mehr als gerecht. Die Bank bewertet dieses als gute Basis für ein weiteres, kräftiges Wachstum. Aus dem Jahresüberschuss von 13,1 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro) will die Bank wieder eine Dividende von 5,5% zahlen.

Aktuell beschäftigt die Hannoversche Volksbank 964 Mitarbeiter, 27 weniger als im Vorjahr. „Dieser Rückgang resultiert zum einen aus der normalen Fluktation", stellt Wache fest, „zum anderen aus der von uns angebotenen Möglichkeit der Altersteilzeit." Mit 49 Auszubildenden zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann sowie Studenten zum Bachelor of Arts gibt die Bank vielen jungen Menschen eine berufliche Perspektive.
Die Volksbank betreibt 49 Geschäftsstellen sowie 39 SB-Center und verfügt über 117 eigene Geldautomaten. Bundesweit können sich die Kunden der Bank an ca. 19.600 Geldautomaten kostenlos mit Bargeld versorgen.

Für das Jahr 2016 rechnet die Bank mit einer etwas geringeren Wirtschaftsleistung in Deutschland als 2015. Wache sieht drei große Herausforderungen für Banken. Die anhaltende Niedrigzinsphase, die den Zinsüberschuss zusammenschmelzen lässt. Zudem die regulatorischen Anforderungen wie zum Beispiel die europäische Bankenabgabe, deren Kosten sich gegenüber der bestehenden Regelung mehr als verzehnfacht haben. Als Drittes die Digitalisierung der Gesellschaft, deren hohe Geschwindigkeit und Komplexität gerade die regional organisierten Volksbanken vor große Herausforderungen stellt.
Die Bank plant für 2016 ein weiteres Wachstum des Kundengeschäfts. Trotzdem wird der Zinsüberschuss gegenüber dem Jahr 2015 sinken. Insgesamt erwartet die Bank ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.